
Training Parzellensuche, Dezember 2003.
Ein jugendlicher Hobbyfotograph wird seit ca. 1 Stunde
vermisst. Zuletzt gesehen wurde er am Rande eines Waldstückes. Gemäss
Aussagen seiner Mutter ist er nur leicht bekleidet. Die Temperaratur beträgt
-7°C. Suizidabsichten dürften ausgeschlossen werden. Man muss annehmen, dass
er verunfallt ist. Weder ein Geruchsgegenstand des vermissten Jugendlichen ist
vorhanden noch ein Verschwindepunkt bekannt. Die Mantrailer können somit
nicht eingesetzt werden und die Suche wird von den Flächensuchhunden
übernommen.
Ron wird eine Parzelle von ca. 30'000m-2 zugeteilt.
Kaum haben wir unseren Auftrag erhalten, lege ich los.
Dieses Suchgebiet ist 100m breit und 300m lang.
Von der Mittellinie reviere ich je 50m nach links und rechts.
Die Windstille und die tiefe Umgebungstemperatur von
-7°C, macht es mir nicht leicht. Trotz des offenen Geländes muss ich echt
suchen.
Jetzt hab ich ihn gefunden und rufe Hans durch
intensives Bellen her. Wo bleibt der nur, ich bin doch wohl laut genug.
Aber ich gebe nicht auf, ich belle bis er endlich da
ist. Ich werde vorerst kurz gelobt und muss noch warten bis das Opfer versorgt
ist.